In der Familie

In der AAH hat sich eine gute Zusammenarbeit zwischen Schäfern, Schafhaltern und privaten Haltern von Altdeutschen entwickelt. So findet man inzwischen eine große Anzahl von Altdeutschen in allen Bereichen des Hundesportes, bei der Rettungshundearbeit oder einfach als Familienhund. Wichtig ist zu beachten, dass der Altdeutsche seinen großen Arbeitswillen, seine Hütebereitschaft, Wachsamkeit und Eigenwilligkeit auch mit ins Haus bringt. Jogger, Fahrräder, Autos und rennende Kinder werden mit ebenso großer Begeisterung „gehütet” wie ursprünglich die Schafe.

 

 

 

 

Die Anmerkung von privaten Züchtern dieser anspruchsvollen Hunde, dies sei „kein Hund für Jedermann” mag manch einen besonders ansprechen, da er meint, sich mit einem solchen Tier aus der Masse der Hundehalter hervorheben zu können. Leider müssen eine solche Fehleinschätzung der eigenen Hundeerfahrung am Ende immer die Tiere bezahlen: mit dem Gang ins Tierheim oder gar auf den Tierfriedhof.
Ein Hund, der darauf gezüchtet wurde, sich dem Leithammel einer Schafherde zu stellen und auch dann noch mutig ans Vieh zu gehen, wenn die Kuh einen Tritt platzieren konnte, ist nur mit viel Intelligenz und Konsequenz davon abzuhalten, auch in unserer engen „zivilisierten” Welt seinen Kopf durchzusetzen.