Top-10-Fragen

ein Beitrag von Susanne Zander,
Schriftführerin des Bundesverbandes und
1. Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen

Liebe Besucher,

 

seit 11 Jahren engagiere ich mich nun für die Altdeutschen Hütehunde und die AAH.
Die Zusammenarbeit mit den Aktiven in der Arbeitsgemeinschaft zeichnet sich für mich dadurch aus, dass auch recht unterschiedliche Meinungen vertreten und toleriert werden können, solange dadurch das gemeinsame Ziel, die Zucht und Erhaltung der Altdeutschen Hütehunde, nicht behindert wird. Nur durch diese Offenheit und Flexibilität war es der AAH möglich, so viele Schäfer mit ihren Hunden dauerhaft für die Arbeit der AAH zu gewinnen.

 

Diese Liste der „TOP TEN” ist eine Sammlung von Fragen, die regelmäßig seit Jahren an mich in meiner Funktion als Schriftführerin der AAH heran getragen werden. Die Antworten, die hier zu lesen sind, sind vielleicht nicht in jeder Einzelheit die Antworten „DER AAH”, aber Stimmen aus den Vorständen der Landesgruppen, die von mir zusammengetragen und zu – hoffentlich hilfreichen – Antworten zusammengefasst wurden.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht S. Zander!


4. Ist mein Hütehund-Mix vielleicht doch ein echter Altdeutscher?10.03.2013

Ich habe mir bei einem Schäfer einen Hund geholt, der mir als Hütehund-Mix verkauft wurde. Der sieht aber genauso aus wie einer der Hunde auf dem Foto ihrer Homepage. Habe ich vielleicht doch einen echten Altdeutschen Hütehund?


Für die AAH gilt: Unter Altdeutschen Hütehunden verstehen wir die Hunde, die seit Generationen bei den Hüteschäfern leben und nach deren Kriterien gezogen wurden. Es sind Hunde, die in der täglichen Hütearbeit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dazu sollen diese Hunde über Generationen der Beschreibung einer der von der AAH betreuten Schläge entsprechen. Versuchsweise Einkreuzungen in der unmittelbaren Vergangenheit von Vertretern anderer Hütehundrassen wie Deutscher Schäferhund, Schweizer Schäferhund, Belgische Schäferhunde, Australian Shepherds, Border Collies, Kelpies usw. werden abgelehnt.
So könnte es also sein, dass sie einen im Sinne der AAH „echten” Altdeutschen Hütehund von einem Schäfer gekauft haben. Aber es ist ebenso möglich und wahrscheinlich, dass dieser Hund fremdes Hütehundblut in sich trägt, da der Schäfer seinen Hund als „Mix” abgegeben hat. Das fremde Blut zeigt sich vielleicht nicht im Äußeren der ersten Generation, aber vermutlich im Wesen und sicher im Aussehen der Nachkommen der nächsten Generationen.
Daher lautet die Antwort: Nein, sie haben keinen Altdeutschen Hütehund.
Zurück zur Übersicht