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Martina

Schüler

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Wohnort: Leipzig, Sachsen

Beruf: Mitarbeit in einem mittelständischen Unternehmen (Metallbearbeitung); Dipl.Ing.Arch.(FH)

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21

Freitag, 13. Mai 2011, 13:11

Hallo Katrin,

uns wurde von unserer Züchterin das Barfen empfohlen.
Definitiv kostet ausschließliches Trockenfutter-füttern unsere Haustiere die Gesundheit. Aber kann ja jeder sich und seine Tiere ernähren, wie er es für Richtig hält.
Ich für meinen Teil sehe zu, für uns so oft als möglich das Essen frisch zuzubereiten. Von allzuviel Salz an unseren Speisen halt ich nicht viel, dadurch kann ich ohne Bedenken Kartoffeln und Gemüse auch an Hund und Katzen weiterreichen.
Fleisch bekommt unser Hund in der Regel nur roh, allerdings entweder selbst geschlachtetes (Pansen mit Inhalt: leeeecker!) oder das für den menschlichen Verzehr freigegebene. Lieber wenig, aber gut.
Ansonsten fragen wir immer die alten Schäfer, was die ihren Hunden jetzt und früher so fütterten.
Daraus entwickelte ich den Futterplan: je nach körperlicher Beanspruchung früh oder abends gebrühten Vollkornhafer mit einem Schuss Öl (mal Sonnenblumenöl, mal Fischöl, mal auch Butter). Quark an einem anderen Tag, mag er aber nur den aus dem Ökoladen oder frisch vom Marktstand. Den aus der Kaufhalle überlässt er meist den Katzen und fastet lieber. An einem andern Tag nur Rohfleisch, nicht immer mit Knochen, aber meist. Gern nimmt er auch mal getrocknetes Brot nach einem ereignisreichen Tag.
Und noch lieber als Hühnerkeulchen: Schafskötel, frisch von der Wiese. Da geht nix drüber. Ist ja auch alles drin, was Hund braucht, nämlich vorverdautes Grünzeug... Würmer übrigens nicht. Haben unsere Schafe bei guter Gesundheit. Sonntags gibt es zwei frische Hühnereier, von unseren eigenen Hühnern versteht sich und mit Schale, aber die lässt er gern liegen und schlürft nur den Inhalt.
[SIZE=7]James Matthew Barrie:[/SIZE]
Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag, sondern dass man mag, was man tut.

Katrin

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22

Freitag, 13. Mai 2011, 18:50

Hi,
das hört sich super an. Ich gebe Jim auch das was so von uns Überbleibt (Kartoffeln etc.) Selber schlachten ist nun nicht möglich ohne Tiere... aber ich war bereits beim Schlachter im Ort und dieser wird mir nun in Regelmäßigen Abständen Pansen(ungewaschen) geben. Dazu das Trockenfutter und ich denke dann hat mein Hund das nicht ganz schlecht*zwinker*

Lieben Gruß :D

Deichgraf

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23

Freitag, 13. Mai 2011, 20:46

Da kann ich ja den Ironiemodus wieder ausschalten!

Ich fasse zusammen: Barfen ist gebackenes Trockenkotzen! oder habe ich etwas in den falschen Vorkaumund bekommen?

:ahja:

fistel

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24

Samstag, 14. Mai 2011, 15:40

Passend zum Thema habe ich meine Hunde heute einmal richtig artgerecht ernährt. Wir waren nämlich schlachten...es gab Hoden, Hufe, Leber, Lunge und dergleichen. Tigerin arbeitet vor m Fenster immer noch am Schädel...
Fotos folgen.

:prost:
daniel
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

fistel

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25

Sonntag, 15. Mai 2011, 21:06

wenn`s klappt, ist das die Raubtierfütterung:









im vierten anlauf ...
Wer Rächtschreipfeler ,finden tut oder falschä kommas kan, sie behaltän!

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »fistel« (15. Mai 2011, 21:19)


mikelrad

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26

Donnerstag, 19. Mai 2011, 14:01

Hi,

also mit dem Barfen macht man eigentlich nicht's falsch soweit man bestimmte zusätze wie Gemüse & Getreide nicht ganz aus dem Auge verliert .. die Anahme das der Hund zu 100% den Identischen Ernergie Bedarf und Verdauung hat wie ein Wolf, so wie es immer Beschrieben wird ist falsch, demnach auch die Meinung Fleisch alleine machts, zumal auch bei der Beute zu erst an der Bauchdecke entlang der Mageninhalt mit gefuttert wird weil dies eine günstige Stelle ist um nach innen zu kommen.

Der Hype der um die Fütterung gemacht wird ist nur ein Lohnendes Geschäft der Unternehmen wirkt aber auf den Hund nicht immer gleich Gut.

Es kommt selten vor das Hunde auf Getreide etwas absonderlich Reagieren oder Teilweise auch Unverträglich/Allergisch.

gruß

Deichgraf

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27

Montag, 23. Mai 2011, 10:18

Fistel

Zitat

wenn`s klappt, ist das die Raubtierfütterung:


Was willst Du mit den Bildern erreichen? Kommt mir irgendwie provokativ vor! Mich schreckt das nicht ab, aber es könnte den einen oder anderen "Stadtmenschen" eher gegen das Thema einstellen.

Barfen muss ja nicht heißen, ganze Köpfe und Hoden hinzuwerfen!

Wir geben vom Schlachter Markknochen und Hohe Rippe mit viel Fett. Vom Tierfutterhandel gibt es Schlund, Pansen, Muskelfleisch und Geflügel in abgewogenen Portionsbeuteln luftdicht verpackt die wir dann für die tägliche Mahlzeit einfrieren.

Ich will mit meinem Hund auch eine intensive Beziehung haben. Dazu gehören von meiner Seite auch Körperkontakt und kuscheln. Von seiner Seite ist ablecken und an mir knabbern wichtig. Da tue ich mir Deine Fütterungsmethoden nicht an!

Gruß,

Deichgraf

biber

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28

Montag, 23. Mai 2011, 16:25

Schlachtfrische Abfälle gesunder, artgerecht gehaltener Tiere sind meiner Ansicht hygienisch unbedenklicher als viele andere Dinge, die für Hunde so typisch sind (beriechen und belecken der Anal- und Genitalregionen von Artgenossen bzw. deren Urin- und Kotmarkierungen). :pfeif:
Wenn man einen Hund hält,schadet es nicht, ab und zu daran zu denken, dass dessen nicht pflanzliche Nahrungsbestandteile auch einmal gelebt haben...

Heidi

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29

Montag, 23. Mai 2011, 17:57

Wenn ich darüber nachdenke, was im Fertigfutter alles drin sein darf/könnte - Sägespäne, Klärschlamm, euthanasierte Haustiere :kotz:
- sehe ich mir gerne fistels Bilder an :klatsch:
und beneide seine Hunde, die sich stundenlang artgerecht mit ihrem Futter beschäftigen können und nicht zu denen gehören, die in 2 Minuten ihr Trofu inhaliert haben und anschließend die Möbel/Teppiche bearbeiten müssen, um ihr "Kaubedürfnis" zu befriedigen.
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
Platon

Deichgraf

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30

Dienstag, 24. Mai 2011, 12:59

Wie gesagt habe ich keine Schwierigkeiten mit den Fotos. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der googelnde Stadtmensch genau durch solche Abbildungen vom Barfen abgeschreckt wird.


PS: Ich möchte auch wirklich nicht wissen was für (Originaltext) "Tierische Nebenerzeugnisse" in Dosen und Fertigfutter drin sind. Ih bah !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Deichgraf« (24. Mai 2011, 13:01)


mikelrad

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31

Dienstag, 24. Mai 2011, 13:53

Zitat

Original von Deichgraf
Wie gesagt habe ich keine Schwierigkeiten mit den Fotos. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der googelnde Stadtmensch genau durch solche Abbildungen vom Barfen abgeschreckt wird.


PS: Ich möchte auch wirklich nicht wissen was für (Originaltext) "Tierische Nebenerzeugnisse" in Dosen und Fertigfutter drin sind. Ih bah !



Du kannst davon ausgehen das dir an der Stelle das Bah und Bäh und Pfui in jedem Supermarkt mehrmals erscheint .... dagegen ist das Hundefutter Bio ware ... :D

So schlimm ist das meiste Trofu nicht ....

gruß

walachin

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32

Dienstag, 24. Mai 2011, 15:44

Man hör timmer wieder, daß Wölfe / Hunde am gerissenen Tier zuerst den Mageninhlat fressen. Stimmt das wirklich? Ich glaube die fressen gerne den Pansen. lassen den Inhalt aber liegen. So geschehen kürzlich bei meinem Hund, der am frisch erlegten Hirsch den noch gefüllten Pansen bekam und sehr daruaf bedacht war nur nix vom Panseninhalt ins Maul zu bekommen. Letztes Jahr ist auf meiner Weide ein Lamm von einem Hund gerissen worden, der Panseninhalt lag verstreut, Pansen war weg, sowie ein Teil der Keule und bisschen was vom Rücken. Wer hat beobachtet / beschrieben bei Wölfen oder Hunde, daß diese sich zuerst über den Panseninhalt hermachen?
Mein Hund kriegt auch Rohfutter und ist von Gemüse und Obst ziemlich angeekelt.
Grüße
Christel

Heidi

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33

Dienstag, 24. Mai 2011, 19:54

Hallo Christel,

Zitat

Man hör timmer wieder, daß Wölfe / Hunde am gerissenen Tier zuerst den Mageninhlat fressen.

Diese Aussage kenne ich nicht wörtlich so und kann ich mir bei meinem Hund auch schwer vorstellen, die würde den Pansen auch "um´s Gemüse rum fressen".
Ich weiß aber, daß sich an den"Fraßspuren" der Beutegreifer identifizieren läßt.
Soweit ich weiß, öffnen Wölfe/Hundeartige große Beutetiere am Bauch, große Katzen (Löwen) fangen am After an zu fressen, ein Luchs frißt zuerst den Kopf...
VG Heidi
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Platon

biber

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34

Dienstag, 24. Mai 2011, 20:17

Die Vermutung von Christel stimmt. Wölfe öffnen zwar größere Beutetiere am Bauch, fressen dann aber die inneren Organe (Herz,Leber), Blut, Teile der Därme und Muskelfleisch. Was fast immer übrig bleibt, ist der Mageninhalt und die großen Knochen von Wirbelsäule, Becken und Gliedmassen . Nach sehr langen Hungerperioden fressen Wölfe alles, den Mageninhalt auch , aber vorher lieber noch die Haut mit Fell. Ein guter Freund von mir macht seit Jahren Wolfsmonitoring in den slowakischen Karpaten und hat mir auch schon Überreste von Wolfsmahlzeiten gezeigt

biber

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35

Dienstag, 24. Mai 2011, 21:12


mikelrad

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36

Freitag, 27. Mai 2011, 15:31

Hallo,

wie ich schon mal erwähnte gibt es schon Unterschiede zwischen dem Wolf und dem Hund, vor allem in dem Energie bedarf ....alles kann man nicht 1:1 Übernehmen ... hierzu mal ein paar Links ..

http://www.vet-magazin.com/wissenschaft/…swAABQtO80AAABS

http://www.hundesport.de/verzeichnis/wel…tterung_16.html


gruß

Heidi

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37

Dienstag, 7. Juni 2011, 06:42

@ Daniel
mal ´ne dumme Frage: Ich meine gelesen zu haben, man soll verendete Lämmer vor dem Verfüttern abziehen, damit der Hund keine unliebsamen Verknüpfungen herstellt. Deine Hunde gehen doch auch an Schafen, oder?
Ich würde meinem Hund gerne gelegentlich ganze Teile vom Schaf gönnen, befürchte aber, sie entwickelt dann "besondere Hütetechniken".
Sind meine Befürchtungen berechtigt?
VG Heidi
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fistel

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38

Dienstag, 7. Juni 2011, 07:55

Könnte ich so nicht bestätigen. Ich verfüttere nun schon länger unregelmäßig ganze Schaf- und Lammteile. Die Schäfer, die ich kenne, verfüttern auch die kompletten toten Lämmer - auch schon an Welpen.
Vor gut einem Monat kam ich wieder dazu ein Lamm mit nach hause zu nehmen, wei Passanten - wahrscheinlich besorgt, dass die Schafe bei soviel Gras ohne Brot doch verhungern müssen - mir zwei Schafe totgefüttert haben. Hunde plus Lamm lebten längere Zeit im Garten auch ohne Aufsicht zusammen ohne Vorkommnisse.
Bemerkenswert ist eher das, dass mein Strobel dem Lamm zwar gern am Hintern rumleckt und irgendwie versucht hat da eine Beziehung aufzubauen - allerdings immer nur solange bis jemand Fremdes dazu kam: sobald ein Bekannter am Hoftor erschien, fing der Strobel sofort an in den Nacken zu stupfen und mit Blick zu mir abzuklären, wohin er den Kleinen nun schieben soll. Angeberhund!

:prost:
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fistel

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39

Dienstag, 7. Juni 2011, 08:00

Wenn ich mir meinen Post so durchlese, scheint es so, als würde mein Hund die Einstellung vertreten: "Wenn jemand kommt, müssen wir schnell so aussehen, als würden wir arbeiten"
Woher er das wohl hat.....
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Heidi

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40

Dienstag, 7. Juni 2011, 19:19

Danke!
Habe auch schon von Schäfern gehört, daß sie ganze Lämmer verfüttern, aber auch schon von Hunden, die selber schlachten, tja vielseitig - und anpassungsfähig - sind die AH schon :D
VG Heidi
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