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Mäxx

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  • »Mäxx« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 2. September 2012, 08:06

AH-Welpe und Pferd

Hallo, wiedermal ne Neue aus Schwaben!
Hab einen 11 Wochen alten Tiger, den ich zum Aufpassen unserer Pferde in unserer fruitgarden-ranch halte. Ich nehme ihn abends noch mit nach Hause, allerdings wäre es mein Ziel, ihn ganz dort zu lassen. Ich arbeite Frühschicht und nachm. bin ich bei den Pferden und Katzen. Da ich viel reite, möchte ich auch damit beginnen, meinen Tiger von der Leine zu lassen und ihn mit zu nehmen. Allerdings ist er sehr selbstbewußt und das Herkommen funktioniert noch nicht 100%ig. Auch kreuzt er die Seite noch wie es ihm passt, ich bin dran, ihn an Fuß (links) zu gewöhnen. Auch auf die Weide, wenn die Pferde draussen sind, darf er nicht. Ich hab Angst, dass sie ihn erwischen. Der Welpe einer Freundin kam ums Leben. Wie habt Ihr es dem Hund antrainiert? HeikeH schrieb, ihre 9 Wochen alte Hündin geht schom am Pferd mit?! Beachtlich und das längere Strecken. Meine Züchterin meinte, ich solle wegen den Gelenken nocht nicht soooo viel unternehmen. Allerdings ist Max schon sehr bewegungsfreudig. Was meint Ihr? Danke, schon mal für Eure Tipps.
"Kauf einen jungen Hund, und Du wirst für Dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen. ”
Rudyard Kipling

TinaH

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2

Montag, 3. September 2012, 05:59

Da wird Dir jeder etwas anderes raten.

Mein Welpe war (wie auch schon meine erste Hündin) von Anfang an (8 Wochen) mit bei den Pferden und beim Reiten. Zuerst hatte ich sie beim Reiten vor mir auf dem Sattel, dann bin ich kleine Runden (nur Schritt) geritten und dann halt irgendwann "normal".
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!

Heidi

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3

Montag, 3. September 2012, 06:43

Hallo Christa,
bis ein Hund annähernd 100%-ig gehorcht, braucht man schon schon 1 - 2 Jahre Erziehungsarbeit :D
Einem so jungem Welpen zuverlässiges Kommen beizubringen, ist noch einfach, weil er sehr viel Angst hat, dich zu verlieren. Also Freilauf dürfte jetzt noch kein Problem sein. Brauchst du dabei Rat, wäre es sinnvoll eine Hundeschule/Verein oder Hundetrainer zu suchen.
Ich habe meine Betty von Welpenbeinen an, mindestens 1 x wöchentlich mit Pferd "an der Hand" spazierengeführt - auf der rechten Seite - damit der Hund an Straßen rechts vom Pferd geht und ich gegebenenfalls auf den Hund einwirken kann. "Pferd hüten" habe ich ihr dabei konsequent verboten.
Vorsicht ist sicherlich angebracht, aber der "richtige" Umgang mit Pferden, hängt davon ab, wie schnell deine Pferde treten, sprich, ob sie den Umgang mit Hunden gewöhnt sind.
Einen Welpen würde ich beim Reiten niemals nicht mitlaufen lassen.
VG Heidi
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
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TinaH

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4

Montag, 3. September 2012, 12:01

Zitat


Einem so jungem Welpen zuverlässiges Kommen beizubringen, ist noch einfach, weil er sehr viel Angst hat, dich zu verlieren. Also Freilauf dürfte jetzt noch kein Problem sein.


Der Meinung war ich bis Anfang diesen Jahres auch noch :pfeif:

Bei einem selbstbewußten, angstfreien Modell von Hund funktioniert das allerdings eher nicht :heiligenschein:

Mir wurde aber auch in der Hundeschule gut weitergeholfen, da waren wir von Anfang an (zuerst halt Welpenspielstunden, dann Erziehungskurse).
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TinaH« (4. September 2012, 05:33)


Heidi

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5

Montag, 3. September 2012, 17:04

Tina, die Erfahrung habe ich auch schon machen müssen: Leine weg, Welpe weg :wow:
Immerhin gibt es da einige hilfreiche Techniken, letztendlich ist der Mensch schon noch intelligenter als der Hund, auch wenn`s ein AH ist :D
VG Heidi
Ein Hund hat die Seele eines Philosophen
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TinaH

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6

Dienstag, 4. September 2012, 05:35

Ja, da hast Du Recht.

Wobei es unabhänging davon aber immer auf den jeweiligen Hund und auf den jeweiligen Menschen ankommt bei der Frage, wer intelligenter ist :D :D :D
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!

Mäxx

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7

Dienstag, 4. September 2012, 09:34

Danke, für Eure Antworten, ja ich geb Euch beiden recht. Mein sehr angstfreier, selbstbewußter Max läuft mit mir an der Schleppleinel, damit üben wir "hier" und "komm". Ist eine große Wiese, fernab der Straße und ich habe einen größeren, folgsamen Spielkameraden dabei, lasse ich Max frei laufen. Beim Reiten nehme ich ihn noch nicht mit, aber wir laufen spazieren, wie Du es geschrieben hast, rechts vom Pferd. Meine Pferde sind wohl erzogen und haben noch niemals nach unseren Hunden getreten, aber sag niemals nie,- alles zu seiner Zeit. Tina, Du bist mutig, den Welpen vor Dir auf den Sattel zu nehmen. Wir sind Westernreiter und da ist die Fork und das Horn... würde ich jetzt auch nicht machen, aber spaßeshalber saß er auf der Kuppe meines Quarters. Hat ihn nicht gjuckt!
Wir haben einen Schäferhundverein und einen Verein für Hundefreunde (der allerdings keinen guten Trainer hat und dessen Ruf geschädigt ist). Ich werde mich mal beim Schäferhundeverein kundig machen, wer kommen darf und was sie anbieten.
lg Chrissy
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TinaH

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Dienstag, 4. September 2012, 13:11

Ich reite auch mit nem Westernsattel :zwinker:

Welpe auf Pferd geht halt auch nur, solangen sie noch klein und leicht genug sind (ich hatte ein doppelt gelegtes, sehr dickes Schaffell vor meinem Bauch auf der Fork (hinter dem Horn, ich bin schlank, da war also noch genug Platz zum Horn).
Man muß sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muß auch mit jedem Arsch zurecht kommen!