Was macht die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde?

Die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH) ist ein Zusammenschluss von Schäfern, Schafhaltern und Privatleuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Zucht und Haltung der zum Teil vom Aussterben bedrohten Hütehundschläge zu fördern.

Der AAH ist es wichtig, die Altdeutschen in ihrer Vielfalt zu erhalten, was sich sowohl auf das Aussehen als auch die Hüteeigenschaften bezieht. Das Zuchtbuch der AAH wird seit 1990 vom TG-Verlag des Genetikers Beuing in Gießen geführt. Das Zuchtbuch ist noch immer offen, um möglichst viele der Altdeutschen zu erfassen, die noch heute an der Herde stehen und eine große Zuchtbasis für die Zukunft zu erhalten.

Mit regelmäßigen Treffen der Landesgruppen und im Bundesverband werden Gelegenheiten geschaffen, über Zuchtziele zu diskutieren, Zuchtpartner zu finden und Strategien zur Erhaltung der Hunde in ihrer Ursprünglichkeit zu entwickeln.

 Die Landesgruppen der AAH veranstalten jährliche Leistungshüten, auf denen die Altdeutschen ihre
Arbeitseigenschaften unter Beweis stellen können.

Junger Schäfer im Habit mit zwei Gelbbacken

 

Schäger mit zwei Schwarzen

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. wählte den Altdeutschen Hütehund zur bedrohten Haustierrasse des Jahres 2000. Die Zuchtzulassung für einen Altdeutschen – sowohl vom Schäfer wie auch aus privater Hand – erteilt der Zuchtwart einer Landesgruppe nach bestandener Zuchttauglichkeitsprüfung an der Herde oder einer Herdengebrauchshundeprüfung. Privatleute haben die Möglichkeit, ihre Hunde bei Schäfern der AAH vorzustellen und auszubilden.

Schäfer mit ziehender Schafherde
Beim Einpferchen der Schafherde, Gelbbacke wehrt am Pferch